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Siebenbürgen, auch Transsilvanien genannt, ist eine der bezauberndsten Regionen Rumäniens. Von deutschen, ungarischen und rumänischen Kulturtraditionen geprägt, ist es ein herausragendes Beispiel einer kulturell und ethnisch vielfältigen Region. Sein großes touristisches Potential verdankt Siebenbürgen aber nicht zuletzt seiner unberührten und abwechslungsreichen Landschaft.
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BOIAN/BONNESDORF
Im Jahre 1309, als im Westen das Avignonesische Exil der Päpste begann und im Osten Kinder vom mamlukischen Sultan verfolgt wurden, wurde in dem Dokument Teodorich de villa Boneti zum ersten Mal der Name Bonnesdorf als Gemeinde des Kleinkokler Archidiakonats zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ort wird für die Fürsten östlich der Karpaten interessant, als im Jahre 1488 der König Matthias Corvinus mehrere Dörfer als Lehen an sie verleiht und die bis zur Zeit des Fürsten Alexandru Lăpuşneanul von den moldauischen Fürsten beherrscht wird. Die Zugehörigkeit zum Kokelburger Distrikt und damit zum Lehen der moldauischen Fürsten hat in der Wehrkirche Spuren hinterlassen. Auf der Nordseite des Hauptschiffs zeugt davon die Form des Traufengesimses, aber vorallem ader Glockenturm, an dem in einem Relief auf einer kreisförmigen Platte, der Ochsenkopf mit den Sternen zwischen den Hörnern dargestellt ist. Diese Darstellung ist des einzige eindeutige Fund eiens moldauischen Wappens in Siebenbürgen.

Die steinerne Saalkirche besteht aus Schiff und rechteckigem Chor. Der erste Baukörper der Kirche, der Anfang des 16. Jahrhunderts wehrbar gemacht wurde, war der Chorraum mit Sterngewölbe, über dem ein Wehrgeschoss mit auf Konsolen ruhendem Wehrgang errichtet wurde. Hinter den Verteidigungsbögen verbergen sich die Wurflöcher und die Wände sind mit Schießscharten ausgestatte. Zeitgleich wurde wohl auch der ursprügliche polygonale Chorabschluß durch den heutigen geraden mit mittigem Strebepfeiler ersetzt. Die auf dem Truimphbogen zu lesende Jahreszahl,1506, ist vermutlich das Datum der Wehrbarmachung des Chores und nicht das ursprüngliche Baudatum. Aus dem gleichen Jahr stammt auch das Sakramentshäuschen. Einst stand hier ein bedeutender, um 1430-1440 datierter, gotischer Flügelaltar dessen Reliefs den Einfluß slowakischer Werkstätten erkennen lassen. Der heutige barocke Altar stammt, wie die von dem Mediascher Stefan Valpegi bemalte Kanzel, aus dem 18. Jahrhundert. An der Nordwand haben sich Fragmente der Wandmalerei erhalten, die aufgrund der großen Ähnlichkeit mit der Wandmalerei der Mediascher Kirche wohl zeitnahe, also in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden sind.
Das Sterngewölbe des Schiffes wurde im Jahre 1900 durch eine Stuckdecke ersetzt.
In der ersten Hälfte des 15.Jahrhunderts, zeitgleich mit der Befestigung des Chors, wurden die achteckige Ringmauer und drei Wehrtürme errichtet. Die von Strebepfeilern gestützte Wehrmauer ist bis zu 6m hoch und mit Schießscharten versehen. Der massive Glockenturm mit quadratischem Grundriss diente als Torturm und war ursprünglich mit einem Fallgatter ausgestattet.

Mein Dorf - 15 EUR
Johann Schaas, Kurator der sachsischen Kirche Richiş (deutsch: Reichesdorf, Reichersdorf, ungarisch Riomfalva) teilt mit uns, in sachsischem Dialekt, seine schonsten Erinnerungen an Orte in Siebenbürgen, die er liebte und nicht verlassen wollte, auch wenn die Umstande dagegen sprachen. Documentary Film, 52 minuten. Untertitel: Rumanisch, Englisch, Deutsch, Franzosisch, Italienisch, Ungarisch.

Im Dezember und Januar könnt ihr die winterliche Landschaft bewundern, mit dem Pferdeschlitten durch die verschneiten Orte und Wälder fahren oder in den Bergkurorten der Region Ski fahren.
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Man muss sie einfach probieren, die tollen kulinarischen und kulturellen Produkte Siebenbürgens!
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