ORT / UNTERKUNFT

Die erste urkundliche Erwaehnung erfolgte im Jahr 1223, als das Dorf in den Besitz der Hermannstaedter Probstei gelangte, von wo sich auch der Name herleitet. Erst viele Jahre spaeter, nachdem die Probstei von Hermannstadt/Sibiu aufgeloest worden war, wurde Probstdorf zur freien Gemeinde, die gerichtlich dem Schenker Stuhl unterstellt war. More

Kerz wurde 1202 von Zisterzienser Moenchen gegruendet. Der Orden erschien als Gegenwirkung auf den Benediktinerorden, der der Kunst in all ihren Erscheinungsformen huldigte. Unzufrieden mit dem Pomp, mit dem Benediktiner ihre Messen abhielten, mit den Luxusgewaendern der Priester, mit ihren Manuskripten, Bauten sowie ihrer Lebensweise voll Ausschweifung und Luxus, die den Geboten der Bibel widersprachen, beschlossen die Moenche aus Citeaux (lat. Cistercium, daher der Name Zisterzienser) einfach und in Armut zu leben. More

"Gluecklich ist die praechtige Burg, die in Friedenszeiten..." so stand es in einem Verkaufsdokument des Jahres 1280 verzeichnet, als mehrere Graefen aus Schoenberg die Haelfte einer Muehle aus Probstdorf kauften.More

Der saechsische Dorfname Deutschwei??kirch ist eine Angleichung an das lateinische Alba ecclesia und erscheint zum ersten Mal in Urkunden erst Jahrhunderte nach der Gruendung. Die erste urkundliche Erwaehnung erfolgt Anfang des 14. Jh. in einem Zahlungsregister des Repser Kirchenkapitels. Ein Jahrhundert spaeter wird sie als freie Gemeinde mit 51 Wirten, drei Hirten, einem Schulmeister und zwei Armen angefuehrt.More

Deutsche Ansiedler gruendeten Mitte des 12. Jh. eine Niederlassung auf einer Bergnase zwischen den Fluessen Alt und Harbach. Sie wurde bald zum Zentrum des Schenker Stuhls (schenke = Wirtshaus), erstmals 1329 urkundlich erwaehnt.More

Der saechsische Name der Ortschaft ist Kelling und bezieht sich auf den ersten Besitzer, das Gr?¤fengeschlecht der Kelling. Wie auch in anderen saechsischen Familien wurden aus Graefen bis zuletzt Komes. Schon im Jahr 1291 gab es eine Kategorie von Sachsen "praedia tenentes et more nobilium" (die Gueter besitzen und nach den Gewohnheiten der Adligen leben), zu der auch die Familie Kelling gezaehlt werden kann. Es gab zwei Moeglichkeiten, saechsischer Adliger zu werden: durch Schenkungen ungarischer Koenige oder durch Bodenankauf. Die Graefen von Kelling haben beide Moeglichkeiten ausgenuetzt sowie ihre Gueter durch Einheiratung in ungarische Adelsfamilien vergroessert. More

Die Geschichte Honigbergs beginnt mit der Anwesenheit des Deutschen Ritterordens, der zu Anfang des 13. Jh. im Burzenland u. zw. in Marienburg/Feldioara, Tartlau/Prejmer, Rosenau/ Rasnov und Petersberg/Sanpetru angesiedelt wurde. Die erste urkundliche Erw?¤hnung erfolgt am 2. Maerz 1240, genau 15 Jahre nach der Vertreibung des Ordens aus diesem Gebiet. More

Marienburg, am linken Altufer, 17 km noerdlich von Kronstadt gelegen, kann sich ruehmen, seit aeltesten Zeiten bewohnt zu sein. Schon aus der Altstein- und Bronzezeit bis zur roemischen Besatzung wurden Tonscherben, Glasgefaesse, Goldschmuck und sogar 21 roemische Muenzen gefunden. Der rumaenische Name kommt aus dem Ungarischen, Fold-Var bedeutet so gut wie " Erdfestung"; aber das war nicht immer so. Die deutsche Bezeichnung ist Marienburg, die Burg der Maria, der Schutzheiligen des Deutschen Ritterordens,und die Burg war eine der Festungen, die sich in seinem Besitz befand.More

Im Jahr 1223 bestaetigte Koenig Andreas II. die Schenkungsurkunde von Magister Gocelinus, die Michelsberger Basilika mitsamt Kirchengrund der Kerzer Zisterzienserabtei zu vermachen. Es scheint, dass die Basilika damals schon in der heutigen Form bestand, da sie keine Merkmale zisterziensischer Fruehgotik aufweist. Diese Schenkungsurkunde ist die erste urkundliche Erwaehung Michelsbergs. More

Schon zu Beginn des 12. Jh. gab es im Dorf der "Hundert Buecheln" eine Pfarrei, die eine Holzkirche und einen Glockenturm aus Stein besa??. W?¤hrend des Mongolensturms 1241 wurde die Kirche in Brand gesetzt. Nur der Turm blieb uebrig, dem spaeter eine Kirche angebaut wurde. Es war der Vorgaengerbau der gotischen Kirche, die Anfang des 16. Jh. errichtet wurde. Der Kirchturm dieser freien Gemeinde auf dem Koenigsboden. , die zum Schenker Stuhl geh??rte, besa?? bis ins 16.More

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FOKUS
Copsa Mare / Großkopisch
Großkopisch, eine freie Gemeinde auf dem Königsboden, besaß die ausgedehntesten Rebenhänge im Weinland. Anfang des 14. Jh. fand hier der Gottesdienst in einer dreischiffigen gotischen Basilika statt. Ein Dokument aus dem Jahr 1283 berichtet sogar von einer älteren Basilika an diesem Ort.

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