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Siebenbürgen, auch Transsilvanien genannt, ist eine der bezauberndsten Regionen Rumäniens. Von deutschen, ungarischen und rumänischen Kulturtraditionen geprägt, ist es ein herausragendes Beispiel einer kulturell und ethnisch vielfältigen Region. Sein großes touristisches Potential verdankt Siebenbürgen aber nicht zuletzt seiner unberührten und abwechslungsreichen Landschaft.
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Siebenbürgische Kirchenburgen
| Tapu / Abtsdorf |
Die architektonischen Besonderheiten einer Kirche stehen fast immer im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen und rechtlichen Lage einer Gemeinschaft, der sie zugehoert. Das ist auch der Fall der Wehrkirche in Abtsdorf, das Jahrhunderte hindurch, beginnend mit dem 14. Jh., eine hoerige Gemeinde war und erst nach Abschaffung der Leibeigenschaft 1848 zur freien Gemeinde wurde.| Ungra/Galt |
Jakob begann die Initiale der Chronik zu malen, die das Leben und die Taten aller Menschen aus der geordneten Ortschaft Galt wiedergeben sollte. Und vielleicht wird er nicht nur Tag für Tag das Leben des eigenen Dorfes aufzeichnen, sondern auch das der eigenen Siedlungen, die hier in der Fremde entstanden waren, ihrer Kirche, ihrer Feste, die sie noch genau so feiern wie einst...| Valchid / Waldhuetten |
Waldhuetten, eine Siedlung in einem Seitental der Grossen Kokel, verdankt seine urkundliche Ersterwaehnung einem unliebsamen Ereignis: Im Jahr 1345 wurden die Bauern von Waldhuetten in einem Prozess verhoert, wo es um Pluenderungen der saechsischen Graefen von Kirtsch/Curciu sowie in den kleinen Nachbargemeinden Rautal/Roandola und Neudorf/Noul Sasesc ging.| Valea Viilor / Wurmloch |
Erstmals erwaehnt in der Geschichte wird Wurmloch im Jahr 1305 anlaesslich des Todes vom Komes Apafi, dem Besitzer einer Gemeinde namens terra Baromlak; der Ortsname stammt aus dem Ungarischen und kann mit Viehunterkunft uebersetzt werden. Er koennte aber auch eine madjarisierte Form des saechsischen Namens darstellen. Diese Gemeinde wurde ein halbes Jahrhundert spaeter in einer Urkunde erwaehnt, die den Pfarrer Gerhardus von Wurmloch anfuehrt, dessen Kirche dem Schelker Dekanat angehoerte. Der saechsische Name koennte auch Schlangenloch bedeuten. Seit dem Jahr 1999 steht die Kirchenburg auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.| Velt / Woelz |
Die deutsche Bezeichnung Woelz und die rumaenische Velt stammen aus dem Ungarischen, wo "Volgy" Tal bedeutet, was auch am ungarischen Ortsnamen Volc oder Woelc zu erkennen ist.| Viscri / Deutschweisskirch |
Der saechsische Dorfname Deutschwei??kirch ist eine Angleichung an das lateinische Alba ecclesia und erscheint zum ersten Mal in Urkunden erst Jahrhunderte nach der Gruendung. Die erste urkundliche Erwaehnung erfolgt Anfang des 14. Jh. in einem Zahlungsregister des Repser Kirchenkapitels. Ein Jahrhundert spaeter wird sie als freie Gemeinde mit 51 Wirten, drei Hirten, einem Schulmeister und zwei Armen angefuehrt.| Vulcan(Brasov)/Wolkendorf |
Wolkendorf bei KronstadtAggressiv und oftmals auch unmoralisch wie er war, liebte Gabriel Báthory die Ruhe nicht. Er hatte es weder geschafft, sich mit dem siebenbürgischen Adel zu verstehen, noch mit den Fürsten im Süden und Osten des Karpaten und hatte dadurch den Ärger der Hohen Pforte auf sich gezogen. Sein Versuch...
Fotoalbum - 15 EUR
Entdecke - Terra Ultrasilvana - das Land jenseits der Walder, eine im Laufe von Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaft anhand von mehr als 200 Bildern aus Siebenburgen. Der Bildband ist zweisprachig Englisch/Deutsch und bietet 128 Seiten in Farbe im Format 21 X 28 cm.

Im Dezember und Januar könnt ihr die winterliche Landschaft bewundern, mit dem Pferdeschlitten durch die verschneiten Orte und Wälder fahren oder in den Bergkurorten der Region Ski fahren.
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Man muss sie einfach probieren, die tollen kulinarischen und kulturellen Produkte Siebenbürgens!
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Kirchenburgen sind faszinierende Bauwerke. Vormals in vielen Gebieten Europas verbereitet, sind sie heute europaweit nur selten und in wenigen Regionen zu finden.
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