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CALNIC / KELLING
Die Burg
Um den Bergfried, in dem die Nachkommen Chyls wohnten, wurde ein ovaler Festungsring aufgezogen, bewehrt mit einem Turm nach Sueden und einem Torturm nach Norden, waehrend um den Bering ein Wassergraben angelegt wurde. Es waren einheimische Meister, die im Jahr 1291 bei der Restaurierung der Weissenburger Kathedrale arbeiteten, darunter drei saechsische Zimmerleute aus der Umgebung, die die Dachsparren des neuen Daches angefertigt hatten.

Die Bergkirche
In unmittelbarer Naehe der Burg befindet sich das evangelische Pfarrhaus aus dem 16. Jh., das im Jahr 1779 vergroessert wurde. Von hier aus gelangt man zur Bergkirche, die vom Friedhof umgeben ist. Im 15. Jh. gebaut, wurde sie im 19. Jh. umgebaut und erhielt das neugotische Aussehen von heute. Von der alten Kirche haben sich noch zwei Sakramentsnischen und ein Sakristeiportal erhalten. Im Innern befindet sich noch barockes Chorgestuehl, das im 18. Jh. bemalt wurde.

Die Kellinger Burg wurde 1999 auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen.

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