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Siebenbürgen, auch Transsilvanien genannt, ist eine der bezauberndsten Regionen Rumäniens. Von deutschen, ungarischen und rumänischen Kulturtraditionen geprägt, ist es ein herausragendes Beispiel einer kulturell und ethnisch vielfältigen Region. Sein großes touristisches Potential verdankt Siebenbürgen aber nicht zuletzt seiner unberührten und abwechslungsreichen Landschaft.
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CHIRPAR/KIRCHBERG
Die Ortschaft wird 1332 ertmalig in päpstlichen Steuerlisten unter dem Namen Kyrchperch erwähnt. Da im Jahre 1373 ein gewisser Johann de kirchpert erwähnt wird, ist anzunehmen, dass es zu diesem Zeitpunkt in Kirchberg bereits eine Kirche gab. Diese Annahme wird dadurch bestärkt, dass die Anlage der Kirche als dreischiffige romanische Basilika, mit Chor mit halbkreisförmigem Ostabschluss und Westturm eine Erbauung Ende des 13. Jahrhunderts nahelegt. Im östlichen Abschnitt des nördlichen Seitenschiffs gibt es Spuren einer Apsidiole, daher ist davon auszugehen, dass auch das südliche Seitenschiff über eine solchse verfügte. Der Chorraum hat ein Kreuzgewölbe, die halbkreisförmige Apsis hat eine Halbkuppel, das Hauptschiff, das durch einen Triumphbgen mit dem Chor verbunden ist, hatte wohl früher eine flache Decke. Der Westturm hat im Erdgeschoss vier Rundbögen und im ersten Stock, der über Stollentreppen in der Mauer zugänglich ist, eine Empore, die sich über einen Rundbogen zum Hauptschiff hin öffnet. Das Hauptschiff weist im Obergaden noch drei Rundbogenfenster auf, im vierten Turmgeschoss sind ebenfalls Rundbogenfenster erhalten.
Um 1500 wird Kirchberg als freie Gemeinde des Leschkircher Stuhls erwähnt. Zu diesem Zeitunkt wurde, wie in den anderen sächsischen Gemeinden, auch hier mit der Befestigung der Kirche begonnen. Der Westturm wurde erhöht und alle Öffnungen zu Schießscharten umgebaut. Im obersten Geschoss wird ein Wehrgang auf hölzernen Konsolen angelegt, und das Westportal – so es je ein solches gegeben hat – wird zugemauert und die Westfassade des Turmes mit drei Strebepfeilern (einer mittig und zwei an den Ecken) versehen. Stattdessen entstehen an den Seitenschiffen zwei neue Eingänge.
Der Kirchbau selbst war wohl, von den Verteidigungselementen des Westturmes abgesehen, nicht befestigt. Stattdessen wurde ein Wehrmauer mit polygonalem Grundriss, vier Ecktürmen und einem umlaufenden Wehrgang mit Pultdach errichtet. Der Eingang in den Bering erfolgte durch das Erdgeschoss des nordwestlichen Eckturms, auf der Südseite gab es eine Poterne.
Zu einem späteren Zeitpunkt wird im Süden ein weiterer Bering mit Wehrgang und zwei Türmen an den freistehenden Ecken errichtet. Im19. Jahrhundert wurden ein Abschnitt der nördlichen Burgmauer sowie zwei Türme abgetragen, um für den Schulbau Platz zu schaffen. Im Jahre 1968 stürzte der Schalenturm an der Südostecke ein.
Im Jahre 1750 wird auf der gegen Ende des 15. Jahrhunderts errichteten Westempore eine Orgel aufgestellt. Die heutige Orgel ist ein Werk des Hermannstädter Orgelbauers Johannes Hahn und stammt von 1778. Johann Folberth aus Schäßburg baut 1795 den barocken Altar der Kirche. Um1800 erhielt der Glockenturm ein neues Zeltdach.

Mein Dorf - 15 EUR
Johann Schaas, Kurator der sachsischen Kirche Richiş (deutsch: Reichesdorf, Reichersdorf, ungarisch Riomfalva) teilt mit uns, in sachsischem Dialekt, seine schonsten Erinnerungen an Orte in Siebenbürgen, die er liebte und nicht verlassen wollte, auch wenn die Umstande dagegen sprachen. Documentary Film, 52 minuten. Untertitel: Rumanisch, Englisch, Deutsch, Franzosisch, Italienisch, Ungarisch.

Im Dezember und Januar könnt ihr die winterliche Landschaft bewundern, mit dem Pferdeschlitten durch die verschneiten Orte und Wälder fahren oder in den Bergkurorten der Region Ski fahren.
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Man muss sie einfach probieren, die tollen kulinarischen und kulturellen Produkte Siebenbürgens!
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