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COPSA MARE / GROßKOPISCH
Die Kirche
Geschichtliche Ereignisse und wirtschaftliche Entwicklung fuehrten dazu, dass die Kirchen der Siebenbuerger Sachsen mehrmals umgebaut wurden. So geschah es auch in Grosskopisch. Durch den wirtschaftlichen Aufstieg Mitte des 15. Jh. bedingt, erhielten die Bewohner von Magno Kopsch das Recht, einen Wochenmarkt sowie einen Jahrmarkt zu Ehren des Hl. Bartholomaeus abzuhalten. Es dauerte nicht lange, bis auch die Grosskopischer so eine schoene Kirche haben wollten, wie sie im Nachbarort Birthaelm/Biertan stand.

Ende des 18. Jh. war es Meister Simon Petrus aus Kleinschelken/Seic Mica, der zahlreiche Umbauten vornahm. Das Gewoelbe im Hauptschiff wurde durch ein Tonnengewoelbe mit Stichkappen ersetzt. Der neue Chor befand sich drei Meter von der Basilika entfernt, zwei Baukoerper mit quergestelltem Tonnengewoelbe waren als Verbindung noetig.
Die Burg
Der rechteckige Mauerguertel wurde Anfang des 16. Jh. aufgebaut. In der NO-Ecke befindet sich ein zweigeschossiger Turm, an der Stirnseite mit Gussscharten versehen, aehnlich wie in Birthaelm/Biertan.

Sachsische Kirchenburgen Multimedia CD - 15 EUR
Die CD mit intuitiver Benutzeroberfl???che bietet eine interaktive Landkarte, Skizzen, Animationen, Beschreibungen und Fotogalerien von 44 sachsischen Dorfern und deren Kirchenburgen aus Siebenburgen sowie 19 ortsbezogene Legenden und ein Begriffslexikon. Die CD ist in sieben Sprachen erh???ltlich (Rumanisch, Deutsch, Englisch, Ungarisch, Franz???sisch, Spanisch und Katalanisch) und vermittelt durch die detallierten Informationen zur Region und den Kirchenburgen (inkl. der sieben UNESCO Weltkulturerbedenkm???ler) fundierte Kenntnisse des sachsischen Kulturerbes in Siebenburgen.















