COPSA MARE / GROßKOPISCH



Die Kirche


Geschichtliche Ereignisse und wirtschaftliche Entwicklung fuehrten dazu, dass die Kirchen der Siebenbuerger Sachsen mehrmals umgebaut wurden. So geschah es auch in Grosskopisch. Durch den wirtschaftlichen Aufstieg Mitte des 15. Jh. bedingt, erhielten die Bewohner von Magno Kopsch das Recht, einen Wochenmarkt sowie einen Jahrmarkt zu Ehren des Hl. Bartholomaeus abzuhalten. Es dauerte nicht lange, bis auch die Grosskopischer so eine schoene Kirche haben wollten, wie sie im Nachbarort Birthaelm/Biertan stand.

copsa mare

Ende des 18. Jh. war es Meister Simon Petrus aus Kleinschelken/Seic Mica, der zahlreiche Umbauten vornahm. Das Gewoelbe im Hauptschiff  wurde durch ein Tonnengewoelbe mit Stichkappen ersetzt. Der neue Chor befand sich drei Meter von der Basilika entfernt, zwei Baukoerper mit quergestelltem Tonnengewoelbe waren als Verbindung noetig.

Die Burg
Der rechteckige Mauerguertel wurde Anfang des 16. Jh. aufgebaut. In der NO-Ecke befindet sich ein zweigeschossiger Turm, an der Stirnseite mit Gussscharten versehen, aehnlich wie in Birthaelm/Biertan.

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FOKUS
Copsa Mare / Großkopisch
Großkopisch, eine freie Gemeinde auf dem Königsboden, besaß die ausgedehntesten Rebenhänge im Weinland. Anfang des 14. Jh. fand hier der Gottesdienst in einer dreischiffigen gotischen Basilika statt. Ein Dokument aus dem Jahr 1283 berichtet sogar von einer älteren Basilika an diesem Ort.

KAUFLADEN

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Sächsische Kirchenburgen Multimedia CD
15 EUR
Die CD mit intuitiver Benutzeroberfläche bietet eine interaktive Landkarte, Skizzen, Animationen, Beschreibungen und Fotogalerien von 44 sächsischen Dörfern und deren Kirchenburgen aus Siebenbürgen sowie 19 ortsbezogene Legenden und ein Begriffslexikon. Die CD ist in sieben Sprachen erhältlich (Rumänisch, Deutsch, Englisch, Ungarisch, Französisch, Spanisch und Katalanisch) und vermittelt durch die detallierten Informationen zur Region und den Kirchenburgen (inkl. der sieben UNESCO Weltkulturerbedenkmäler) fundierte Kenntnisse des sächsischen Kulturerbes in Siebenbürgen.


Cultural heritage Mioritics
With the support of: Cooperazione Unesco Bresce