Suche
FELDIOARA / MARIENBURG
Die Ritterburg
Eine dieser Burgen trug im Jahr 1240 den Namen Castrum Sanctae Mariae und befand sich auf dem Huegel von Marienburg, auf drei Seiten vom Homoroder Bach umflossen. Die Ritter hatten im Heiligen Land und in Kleinasien viel Wissen im Baufach gesammelt, sie brachten dieses, samt neuen Baumethoden nach Siebenbuergen mit, sowie alles, was sie von den grossen Orden der Johanniter in Tyr, Krak des Ritters und Ascalon gelernt hatten.

Von der alten Festung hat sich nur die Ruine der nordwestlichen Steinmauer erhalten, ein Beweis fuer die au??erordentliche Bautechnik des Ordens. Die Basis besteht aus gro??en Felssteinen, auf die andere Felsstuecke gesetzt wurden, miteinander durch wetterfesten Moertel verbunden. Angeblich wurde die Burg mit einer zweiten, viel breiteren Ringmauer umgeben. Im Innenhof befand sich eine Kapelle im Erdgeschoss, ein Krankenhaus und ein Konventhaus mit Refektorium , ein Speicher und Speisesaal im ersten Geschoss sowie Schlafr?¤ume im letzten Geschoss.
Die Kirchenburg
Die Kirchenburg, die sich heute auf dem Huegel erhebt, hat kaum noch etwas von der urspruenglichen Bauweise des Ritterordens bewahrt. Die Tuerme und die Ringmauern zwischen den Tuermen scheinen von den Sachsen aufgebaut zu sein, was wahrscheinlich nach dem Abzug des Ritterordens geschah, doch laesst sich die Datierung nicht mit Sicherheit festlegen. In Siebenbuergen begann nach dem gro??en Mongolensturm ein regelrechter Festungsboom. Die Festung von Marienburg war auch beschaedigt worden, sodass die Bewohner sich gezwungen sahen, eine Ringmauer aufzubauen.

Mein Dorf - 15 EUR
Johann Schaas, Kurator der sachsischen Kirche Richiş (deutsch: Reichesdorf, Reichersdorf, ungarisch Riomfalva) teilt mit uns, in sachsischem Dialekt, seine schonsten Erinnerungen an Orte in Siebenbürgen, die er liebte und nicht verlassen wollte, auch wenn die Umstande dagegen sprachen. Documentary Film, 52 minuten. Untertitel: Rumanisch, Englisch, Deutsch, Franzosisch, Italienisch, Ungarisch.















