HOSMAN / HOLZMENGEN




Die Kirche
Das romanische Bauwerk wurde um 1270 errichtet. Es bestand aus einer dreischiffigen Basilika, einem mit Apsis versehenen Chor  und einem fuenfgeschossigen Glockenturm. Das Portal in spaetromanischem Stil gleicht jenen von Freck/Avrig, Szakadat/Sacadate und Tarteln/Toarcla, die alle der Bauhuette von Wei??enburg/Alba Iulia verhaftet sind, wo deutsche und oesterreichische Steinmetzen im Einsatz gewesen waren.



Einige Baumeister samt Gehilfen aus Wien, die in Weissenburg/Alba Iulia keine Arbeit gefunden hatten, suchten ihr Glueck im Hinterland und gelangten nach Holzmengen, wo sie das Hauptportal nach dem Vorbild des Wiener Stephansdoms errichteten. Die  Saeulenkapitelle  sind mit Chimaeren, Menschen- und Fledermauskoepfen verziert.

Die Burg



Die Kirche wird von einer doppelten Ringmauer umgeben. Der Eingangsturm ist dreigeschossig, mit einem Fallgatter  ausgestattet und steht im NW an der Schnittstelle der beiden Mauern. Der innere Bering  hat auch andere Wehranlagen: zwei quadratfoermige T??rme mit 3 Geschossen und im W ein wehrhaftes Gebaeude.

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FOKUS
Copsa Mare / Großkopisch
Großkopisch, eine freie Gemeinde auf dem Königsboden, besaß die ausgedehntesten Rebenhänge im Weinland. Anfang des 14. Jh. fand hier der Gottesdienst in einer dreischiffigen gotischen Basilika statt. Ein Dokument aus dem Jahr 1283 berichtet sogar von einer älteren Basilika an diesem Ort.

KAUFLADEN

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Sächsische Kirchenburgen Multimedia CD
15 EUR
Die CD mit intuitiver Benutzeroberfläche bietet eine interaktive Landkarte, Skizzen, Animationen, Beschreibungen und Fotogalerien von 44 sächsischen Dörfern und deren Kirchenburgen aus Siebenbürgen sowie 19 ortsbezogene Legenden und ein Begriffslexikon. Die CD ist in sieben Sprachen erhältlich (Rumänisch, Deutsch, Englisch, Ungarisch, Französisch, Spanisch und Katalanisch) und vermittelt durch die detallierten Informationen zur Region und den Kirchenburgen (inkl. der sieben UNESCO Weltkulturerbedenkmäler) fundierte Kenntnisse des sächsischen Kulturerbes in Siebenbürgen.


Cultural heritage Mioritics
With the support of: Cooperazione Unesco Bresce