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SASCHIZ / KEISD
Die Kirche
An der Stelle, wo vormals eine romanische Basilika stand, wurde 1493 eine gro??e Wehrkirche gebaut. Gemaess der erhaltenen Urkunden, gewaehrte die Provinz Hermannstadt von 1494 bis 1525 eine Bauunterstuetzung fuer die Fertigstellung der Kirche. Der Gemeinde wird sogar zwischen 1503 und 1507 ein paepstlicher Ablass erteilt, und in dieser Zeitspanne werden auf Ansuchen des Plebans Johann Polder keine Einquartierungen und Proviantlieferungen an das Kriegsvolk getaetigt. Der maechtige Kirchenbau aus Bruchstein ist eine spaetgotische Saalkirche.

Sie ist mit 22 Strebepfeilern umgeben. Der Saal ist breit und lang und der Chor dreiseitig geschlossen. Ueber Chor und Saal wurde aus Ziegeln ein Wehrgeschoss gesetzt, waehrend die Sakristei zwei Geschosse besitzt, die sich ueber dem Sterngeworlbe erheben. Der Zutritt zum Wehrgeschoss erfolgt ueber zwei Treppentuermchen im Westen der Kirche. Der Wehrgang wird von Schildboegen getragen, die sich auf Strebepfeiler stuetzen und dabei die Gussscharten verdecken.
Die Burg
Wehrkirche und Turm wurden mit einer starken Ringmauer umgeben, die fast vollstaendig verschwunden ist. Ausser der Wehrkirche gab es auf einer Anhoehe in Dorfnaehe eine Bauernburg aus dem 14. Jh., die heute eine malerische Ruine darstellt.

Mein Dorf - 15 EUR
Johann Schaas, Kurator der sachsischen Kirche Richiş (deutsch: Reichesdorf, Reichersdorf, ungarisch Riomfalva) teilt mit uns, in sachsischem Dialekt, seine schonsten Erinnerungen an Orte in Siebenbürgen, die er liebte und nicht verlassen wollte, auch wenn die Umstande dagegen sprachen. Documentary Film, 52 minuten. Untertitel: Rumanisch, Englisch, Deutsch, Franzosisch, Italienisch, Ungarisch.















