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SEICA MICA / KLEINSCHELKEN
Die Kirche
Die Kirche, die im 14. Jh. gebaut und um 1500 umgebaut wurde, ist der Hl. Katharina geweiht. Ende des 18. Jh. wurden Emporen an die Seitenwaende hinzugef??gt, sodass sich Hauptschiff und Seitenschiffe unter demselben Dach befinden. Es handelt sich um ein massives Bauwerk, gut konserviert und verteidigt durch zwei Mauerguertel und solide Wehrgaenge. In der Kirche steht ein sehr schoenes bronzenes Taufbecken in Form eines Kelches, das im Jahr 1477 in der Werkstatt des Hermannstaedter Meisters Leonhardus angefertigt wurde.
Ende des 15. Jh. begann man mit der Wehrbarmachung der Kirche. Der Westteil der Seitenschiffe, die den Glockenturm einschlie??en, wurde verstaerkt und mit einem Wehrgeschoss versehen. Der Eingang befand sich im zweiten Turmgeschoss. Das letzte Geschoss wurde mit einem Wehrgang ausgestattet, der auf Konsolen lag. Um 1500 wurde der Chor mit dreigeschossigen Wehrbau aufgestockt, der von Strebepfeilern gestuetzt war.
Die Burg
Im 14. Jh. bestand die Ringmauer aus einem Erdwall mit Pfahlwerk. Der Torturm, der aus derselben Zeitspanne stammt, besa?? drei Geschosse, zu denen im Jahr 1825 noch weitere zwei hinzukamen. Um 1500 wird auch ein 8 m Mauerguertel von polygonaler Form errichtet. Er besa?? einen Wehrgang, der sich auf einen Bogengang stuetzte und von einem Pultdach bedeckt war. Die noerdliche Ringmauer wurde von einem Turm unterbrochen, der dem Innenhof zu offen war, jedoch im 17. Jh. umgebaut wurde. Dieser besa?? drei Geschosse und ein Pultdach. Im NO steht eine Bastei mit Pultdach. In der zweiten Haelfte des 15. Jh. wurde eine zweite Ringmauer hinzugebaut, die sich in etwa 15 m Entfernung von der ersten befand.

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